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Wissenswertes über Raps im Allgemeinen und Albaöl® HC im Besonderen Raps gehört als Mitglied zur Familie der Kreuzblütler, botanisch gesehen zu den Kohlarten. Raps ist eine sehr alte Kulturpflanze und wurde in Asien und dem Mittelmeerraum bereits 2000 v. Chr. angebaut. In Europa wurde er im späten Mittelalter kultiviert und bis zur Einführung von Petroleum in erster Linie als Brennstoff für Öllampen verwendet.
Anbau und Ernte Der spezielle, für AlbaöI® HC verwendete Winterraps stammt aus mittel- und nord- schwedischem Anbau. Unsere dortigen Vertragslandwirte (Östergötland und Häl- singland) bauen eine spezielle Sorte an, die einen besonders hohen natürlichen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält.
Durch die Einlagerung von Omega-3-Fettsäüren schützt die Pflanze ihren Keimling vor den ungünstigen Bedingungen des Nordens mit seinen langen Kälteperioden und tiefen Temperaturen (Bei Kaltwasserfischen wie Lachs, Hering, Makrele und Heilbutt verhält es sich ähnlich).
Der für Albaöl® HC in Mittel- bzw. Nordschweden angebaute Raps wird im August ausgesät und im Juli des darauffolgenden Jahres geerntet. Gewonnen wird das Rapsöl aus den kleinen, schwarzbraunen Samenkörnern der Rapsschoten.
Rapsöl als Lebensmittel Angeboten wird Rapsöl in drei verschiedenen Verarbeitungsformen:
Extrahiertes Rapsöl ist das preiswerteste Rapsöl. Es wird auf chemischem Wege aus dem Ölsamen gewonnen. Mit seinem neutralen Geschmack und seiner hellen Farbe ist es für Salate ebenso wie zum Braten und Frittieren geeignet. Geschlossen und dunkel gelagert hält es sich mindestens ein Jahr.
Rapsöl 1. Pressung, wie es für Albaöl® HC Verwendung findet Es wird aus der Rapssaat gepresst, gefiltert und mit reinem Wasserdampf gewaschen. Anschließend erfolgt eine Zube- reitung mit, Beta-Carotin, Butteraroma und Zitronensäure. Da Albaöl® HC durch die Zubereitung sehr hitzestabil ist (Rauch- punkt 220 °C), eignet es sich sowohl für die warme als auch für die kalte Küche. Die Haltbarkeit ab Abfülldatum beträgt ein Jahr.
Kaltgepresstes Rapsöl Es wird unter geringem Druck mit kleinen Ölpressen hergestellt und dann nur noch gefiltert. Es ist von honiggelber Farbe und hat ein ausgeprägtes Nussaroma. Da es in der Regel wenig hitzestabil ist, eignet es sich vornehmlich für kalte Gerichte. Kaltgepresstes Rapsöl kann bis zu einem halben Jahr aufbewahrt werden.
Ernährung und Diätetik Rapsöl hatte früher aufgrund seines hohen Anteils an Erucasäure, die als herzmus- kelschädigend gilt, und wegen seines bitteren Geschmacks keinen besonders guten Ruf als Speiseöl. Dank der züchterischen Erfolge konnte der Erucasäuregehalt im Samenöl von Raps von 40 % auf unter 2 % gesenkt werden. (Bei Albaöl® HC nur 0,34 %). Damit wurde die Speiseölqualität des Rapsöls grundlegend verbessert. Aufgrund der sehr günstigen Fettsäurezusammensetzungen zählt Rapsspeiseöl aus ernährungswissenschaftlicher Sicht zu den wertvollsten Speiseölen.
Hervorzuheben sind der besonders niedrige Gehalt an gesättigten Fettsäuren und der hohe Gehalt an der einfach ungesättigten Ölsäure. Rapsöl enthält außerdem die essentielle alpha-Linolensäure, eine Vertreterin der Omega-3-Fettsäuren, die in ande- ren Ölen sonst nur in geringer Konzentration vorkommt. Bei Albaöl® HC beträgt der Anteil Linolensäure sogar 17,6 % bezogen auf 100 % Ölmasse. Diese Fettsäuren gelten als hochwirksam zur Prävention von Koronarerkrankungen und Tumoren sowie als wichtiger Faktor bei der Behandlung von Rheumapatienten.
Des Weiteren haben Untersuchungen belegt, dass Ölsäure ebenso effektiv wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel senken und zur Stabilität des LDL-Cholesterins beitragen können.
Inhaltsstoffe in 100 g Albaöl® HC
Fettsäuremuster für Albaöl® HC:
ungesättigte Fettsäuren (FS) 93 g davon: einfach ungesättigte FS 61 g davon: Ölsäure 59 g mehrf. unges. FS 32 g davon: Linolsäuren 16 g Linolensäure (Omega-3-Fettsäuren) 16 g
gesättigte Fettsäuren 7 g Vitamine: Carotinoide 3 mg Vitamin E 23 mg Vitamin K 0,15 mg
Aus obenstehender Tabelle wird ersichtlich, dass Albaöl® HC einen um ca. 10 % hö- heren Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthält (32 g anstatt 29 g pro 100 g Öl) als gewöhnliches Rapsöl. Der besonders hohe Anteil an wertvoller Linolensäure (Omega- 3-Fettsäuren - 16 g je 100 g Albaöl® HC), beruht auf dem Anbau im nordischen Klima Mittel- bzw. Nordschwedens; je weiter nördlich das Anbaugebiet, desto höher der Anteil an Linolensäure unserer speziellen Rapssorte. Dies gilt im Übrigen nicht nur für Rapsöl, sondern auch für andere Ölsämereien und -früchte sowie Meeresfische.
Weitere Infos zur Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren für unsere Ernährung.
Lagerung Wie jedes andere Speiseöl sollte Albaöl® HC dunkel und kühl gelagert werden. Wird Rapsöl erster Pressung, wie es für Albaöl® HC verwendet wird, unter 7 °C gelagert, kommt es zu Ausflockungen, die die Qualität jedoch nicht beeinflussen.
Tipp für die Spraymethode Wenn Sie für Albaöl® HC die besonders fettsparende, kalorienarme Spraymethode anwenden möchten, sollten Sie Albaöl® HC mit dem Pumpzerstäuber zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, damit Albaöl® HC Zimmertemperatur annehmen kann. So erhalten Sie die für ein gutes Sprayergebnis erforderliche Viskosität des Öles.
>> ANTWORTEN AUF FRAGEN, DIE UNS HÄUFIG GESTELLT WERDEN <<
Weshalb wird für Albaöl® HC kein natürliches, sondern „nur“ naturidentisches Butteraroma eingesetzt? Natürliches Butteraroma lässt sich bakteriell „nicht auf Null stellen“, wie der Fachmann es ausdrückt. Im Klartext heißt das: Bei den hohen Anforderungen, die z.B. die Klinikgastro- nomie an Albaöl® HC stellt, ist der Zusatz von natürlichem Butteraroma absolut tabu.
Weshalb wird bei Albaöl® HC Zitronensäure zugesetzt? Zitronensäure dient der Oxidationshemmung und macht das gepresste Öl länger haltbar.
Weshalb wird bei Albaöl HC Beta-Carotin zugesetzt? Auch Beta-Carotin ist ein Antioxidans. Zudem ist es ein Provitamin, das im Körper zu Vitamin A umgebaut wird.
Weshalb kann es am Flaschen- oder Kanisterboden zu Bodensatz kommen? Da es sich bei Albaöl® HC um gepresstes Rapsöl (1. Pressung) handelt, kann es (u.a. in Abhängigkeit zur Aufbewahrungstemperatur) zu Ausfällungen kommen, die sich am Boden absetzen und gelegentlich auch wie kleine Wolken über den Boden "schweben". Dieser Bodensatz hat keinerlei Einfluss auf die Produktqualität, also weder auf die ernährungs- physiologischen noch auf die küchentechnischen Eigenschaften. Wen der Bodensatz stört, kann ihn aufschütteln.
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